Beratungsangebot

Stifter - besonders wertvolle Menschen

Stiftungen haben in Deutschland...

... eine lange Tradition und zunehmend große Bedeutung für die Erfüllung gesellschaftlicher Aufgaben. Immer mehr Menschen erkennen ihre Verantwortung für die Gesellschaft, in der sie leben, wobei die Motive für Stiftungserrichtungen unterschiedlich sind: Bei den einen ist es das Bedürfnis, soziale Nöte zu lindern. Andere wiederum möchten mit der Stiftungserrichtung ihre Dankbarkeit für ein erfülltes Leben ausdrücken und ihr Vermögen über ihren Tod hinaus sinnvoll für die Gesellschaft einsetzen. Stifter können neben Privatpersonen ebenso juristische Personen - Bistümer, Kirchengemeinden, Orden, Vereine oder öffentlich-rechtliche Körperschaften - sein.

Privatkunden

Immer mehr..

... Spender wollen nicht einfach nur Geld geben, sie wollen mitbestimmen, was mit ihren Mitteln passiert. In Stiftungen ist das möglich, sogar über den Tod hinaus, denn Privatpersonen können eine Stiftung an zwei Momenten der persönlichen Biographie errichten: zu Lebzeiten und testamentarisch von Todes wegen.

Kirchliche Einrichtungen

Kirchengemeinde / Bistum

Kirchengemeinden oder Bistümer können Stifter werden. Vielfach ergeben sich Erbschaften zu Gunsten der Körperschaft. Wenn diese mit der Auflage versehen sind, diese Vermögenswerte in eine Stiftung einzubringen, wird die Einrichtung zur Stifterin.

Wie im staatlichen kann man sich auch im kirchlichen Bereich das Modell der Bürgerstiftung vorstellen. Hier werden viele Mitglieder z.B. einer Kirchengemeinde zu Stiftern einer „Gläubigenstiftung“, die als Treuhandstiftung in der Verwaltung des Kirchenvorstandes stehen könnte oder auch als rechtlich selbstständige Stiftung existieren kann.

Viele deutsche Bistümer haben in den letzten Jahren Stiftungen errichtet, um darin Schulen zu organisieren oder Krankenhäuser darüber zusammenzuführen. Neben diesen operativ tätigen Trägerstiftungen gibt es Förderstiftungen, die die Erträge aus dem Kapitalvermögen für gemeinnützige kirchliche Zwecke ausschütten.

Orden

Ähnlich zu den deutschen Bistümern haben viele Orden in der früheren Vergangenheit Stiftungen errichtet, in denen das Immobilien- und Kapitalvermögen der Ordensgemeinschaften eingebracht wurde, um es für die Zukunft zu sichern. Zwecke umfassen den Bereich des Gesundheitswesens, die Pflege- oder Behinderteneinrichtungen. Neben ihrer Aufgabe als Trägerstiftung erfüllen diese Stiftungen häufig auch den Zweck, deren gemeinnützige Arbeit zu sichern und zusätzlich zu unterstützen.

Eingetragene Vereine und sonstige juristische Personen

Für (spendensammelnde) Vereine oder ähnliche Körperschaften ergeben sich zwei Motivationen zur Errichtung einer Stiftung. Zum einen gehen die Mitgliederzahlen zurück und die Bereitschaft, sich an verantwortlicher Stelle in einem Verein zu engagieren, schwindet. Damit muss der e.V. um sein Überleben in der Zukunft fürchten. Da der Förderzweck aber nicht verloren gehen soll, bietet sich die Stiftung an, auf die man diese Aufgabe übertragen kann. Eine Stiftung ist eine eigene Rechtspersönlichkeit und benötigt keine Mitglieder, sodass ihre Existenz auf Ewigkeit gesichert werden kann. Zum anderen spenden viele Menschen lieber etwas an eine Stiftung, weil sich neben dem höheren Vertrauen auch die Möglichkeit ergibt, etwas langfristig an die Einrichtung geben zu können. Der e.V. kann nur Spenden annehmen, die er zeitnah auskehren muss. Die Stiftung hingeben kann das Kapital ansammeln und nur aus den Erträgen den Förderzweck erfüllen.

Stiftungsvermögen

Vermögensanlage

Bevor das Vermögen der Stiftung angelegt werden soll, ist es ratsam, den besonderen Charakter des Stiftungskapitals zu bedenken, um eine zielgerechte Anlageform auszuwählen. Aufgrund der Ewigkeitsdimension unterliegt die Vermögensanlage einer Stiftung anderen Voraussetzungen als beim Verein oder der GmbH.

Für die Anlage des Stiftungsvermögens bietet die DKM individuelle Lösungen je nach Bedarf der Stiftung an. Neben dem DKM Stiftungskonzept, einer Lösung im Bereich festverzinslicher Wertpapiere, können Stiftungen das DKM Vermögensmanagement nutzen. Diese Dienstleistung hat zum Ziel, die Sicherheit der Vermögensanlagen zu erhöhen, die Erträge zu verbessern und zu verstetigen sowie ein hohes Maß an Transparenz in der Vermögensanlage zu erreichen. Vorausgeht der Anlage jeweils eine strategische Planung der Vermögenswerte. Bei großen Vermögenswerten bietet die DKM eine eigene Vermögensverwaltung an.

Anlage-Richtlinien

Hinsichtlich der Vorschriften, Grundsätze und Zielsetzungen lässt sich bei der Verwaltung von Stiftungsgeldern generell Folgendes sagen: Vorstände von Stiftungen haben bei der Anlage des Stiftungsvermögens generell freie Hand. Dieses Vakuum bietet allerdings Gefahren. Mit Anlage-Richtlinien für die Verwaltung des Stiftungsvermögens kann dieses Vakuum gefüllt und eine langfristige Strategie für eine Vermögensanlage errichtet werden. Der Anspruch, nachhaltig den Stifterwillen zu erfüllen, wird dadurch inhaltlich gestärkt. Die haupt- oder meistens ehrenamtlichen Gremien werden mit von Ihnen beschlossenen Anlage-Richtlinien grundsätzlich entlastet. Schließlich wird gegenüber Spendern oder Zustiftern sowie der Stiftungsaufsicht Klarheit über die satzungsmäßige Vermögensanlage transportiert, indem eindeutige Grenzen gesetzt werden. Gerne unterstützen wir Sie bei der Erarbeitung einer individuellen Richtlinie für Ihre Stiftung.

Nachhaltigkeit

Nähere Informationen rund um das Thema Nachhaltigkeit finden Sie hier.