Team Fachberatung Zahlungssyteme
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Die Swift (Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication) und der EPC (European Payments Council) haben die Abschaltung verschoben. Unstrukturierte Adressdaten im Interbankenverkehr werden auch nach dem 14.11.2026 weiterhin unterstützt. Ein neuer finaler Abschalttermin steht noch nicht fest.
Da die Umstellung von vielen Softwareherstellern bereits in Umsetzung ist, muss darauf geachtet werden, dass die SEPA-Formate im Buchhaltungsprogramm mit den Formaten in ihren Zahlungsverkehrsprogrammen wie z.B. Profi Cash übereinstimmen.
Die Version 13.10 kann nur Sepa-Formate bis Version 3.7 verarbeitet werden. (SEPA LifeCycle)
Wenn aus Ihrem Buchhaltungssystem bereits die Version 3.8/3.9 erzeugt wird kann diese Datei nicht mehr eingelesen werden.
Die Versionen 3.8/3.9 können erst mit der Version 13.20 von Profi Cash verarbeitet werden. Diese Version wird hier zur Verfügung gestellt, sobald diese verfügbar ist.
Gehaltszahlungen in den neuen Formaten 3.8/3.9, die über ein Servicerechenzentrum direkt in die VEU eingestellt werden und von dort in Profi Cash aufgerufen werden (Datentransfer => Datei freigeben), können bereits jetzt freigegeben werden.
Die zukünftigen Abkündigungen gelten für Einreichungen auf allen Vertriebs-/Einreichungskanälen (EBICS/HBCI/SecureGoPlus mit Profi Cash, DKM Profi Web und Onlinebanking).
Die Anpassungen in DKM Profi Web und DKM Onlinebanking erfolgen automatisch.
Die Details zu den neuen und alten Formaten finden Sie hier: SEPA LifeCycle
Zukünftig werden folgende SEPA-Formatversionen von uns nicht mehr unterstützt:
Zukünftig werden folgende Formatversionen für das erweiterte pain-Format von uns nicht mehr unterstützt:
Zukünftig werden folgende Formatversionen für Euro-Eilüberweisungen von uns nicht mehr unterstützt:
Ab dem 01. Januar 2027 sind gesetzliche Anforderungen zur Erstellung elektronischer Rechnungen zu beachten. Davon betroffen sind auch die Ihnen von uns bereitgestellten Kontoabrechnungen über Kontoführungsgebühren und Zinsen (Kontokorrent, Darlehen, Avale), da diese rechtlich als Rechnungen gelten.
Aus diesem Grund werden wir Ihnen Kontoabrechnungen ab dem 01.01.2027 ausschließlich als elektronische Rechnung zur Verfügung stellen. Bitte beachten Sie hierzu folgende Hinweise:
Was bleibt unverändert?
Was ändert sich?
Eine Zusendung per Post oder die Bereitstellung eines gedruckten Belegs ist ab diesem Zeitpunkt nicht mehr möglich.
Über welche Wege kann die elektronische Rechnung abgerufen werden?
Der Abruf erfolgt über die bekannten elektronischen Kanäle:
Handlungsbedarf:
Sofern in Ihrem Unternehmen bislang kein Online-Banking Zugang oder kein geeigneter elektronischer Abrufweg eingerichtet ist, bitten wir Sie, sich frühzeitig mit uns in Verbindung zu setzen. So kann rechtzeitig ein geeigneter Zugang für den Abruf eingerichtet werden.
Falls Sie unsere Online-Filiale über unsere Seite www.dkm.de nutzen, finden Sie die E-Rechnung in Zukunft oben rechts in Ihrem Postfach.
Wenn Sie Profi cash nutzen, prüfen Sie bitte anhand der folgenden Anleitung, ob der Abruf bereits eingerichtet ist, und ergänzen Sie ihn gegebenenfalls.
Berücksichtigen Sie diese Umstellung auch in Ihren internen Prozessen, insbesondere im Hinblick auf den elektronischen Empfang und die Weiterverarbeitung von Rechnungsdokumenten.
Dieses Update behebt die bisher bekannten Fehler. Über den Menüpunkt ‚Anwendungsmenü‘ ‚Programmupdate‘ ‚Prüfen & Laden‘ können Sie das Update automatisch starten. Sofern Ihnen das Update nicht aus Profi cash heraus angeboten wird, können Sie die Update-Datei auch über Profi cash - Atruvia herunterladen und manuell einspielen. Bitte beachten Sie folgende Hinweise vor dem Aufspielen des Updates:
Bitte versenden oder löschen Sie alle Jobs zu Zahlungsaufträgen
Alle Anwender müssen Profi cash verlassen haben, aktivieren Sie ggf. als master den Wartungsmodus (‚Administration‘ ‚Wartungsmodus bearbeiten‘)
Legen Sie eine Datensicherung an
Empfängerüberprüfung in Profi cash für HBCI-Nutzer:
Empfängerüberprüfung in Profi cash für EBICS-Nutzer:
Sofern Sie andere Zahlungsverkehrsprogramme nutzen, wenden Sie sich bitte an den Hersteller.
Was können Sie tun:
Stellen Sie die korrekte Schreibweise der Empfängernamen sicher. Dieser muss dem Eintrag des öffentlichen Verzeichnisses (z.Bsp. Eintrag Vereinsregister, Handelsregister) entsprechen bzw. dem vollständigen Namen laut Ausweispapier bei Privatpersonen.
Passen Sie ggfs. die Schreibweise des eigenen Firmennamens auf Rechnungs- und Überweisungsvordrucken an und sensibilisieren Sie Ihre Zahler.
Bevor Sie Zahlungen unterschreiben, muss das Prüfergebnis der Empfängerüberprüfung (Opt-In) durch Sie zur Kenntnis genommen werden. Das bedeutet, dass Sie zunächst alle Zahlungen ohne Unterschrift zur Prüfung versenden. Erst dann können die Zahlungen unterschrieben werden.
Das Lastschriftverfahren und Auslandsaufträge (außerhalb SEPA-Raum) sind von der Empfängerüberprüfung nicht betroffen.
Die geprüften Zahlungen stehen für 32 Tage zur Verfügung und können innerhalb dieses Zeitraums bearbeitet werden. Nach Ablauf der 32 Tage werden nicht freigegebene Zahlungen automatisch gelöscht.
Geprüfte Zahlungssammler können nur vollständig autorisiert oder storniert werden.
Welche Namensfelder/Kriterien werden für die Prüfung herangezogen:
Bei Privatkunden wird der Name laut Ausweisdaten und der bei der Bank hinterlegte Kurzname herangezogen. Sollte bei einem Gemeinschaftskonto, z.B. „Mustermann Maria und Josef“, nur der Name eines Kontoinhabers, z. B. „Mustermann Maria“ angegeben werden, so wird gegen den zugeschlüsselten Einzelkunden „Mustermann Maria“ geprüft.
Bei Firmenkunden wird der Firmenname lt. öffentlichem Register (z. Bsp. Handelsregister / Vereinsregister) für die Prüfung herangezogen. Des Weiteren gibt es die Möglichkeit Wortmarken-Namen zu hinterlegen. Diese Wortmarken sollten Sie im Geschäftsverkehr benutzen und Ihren Kunden/Geschäftspartnern daher bekannt sein. Zur Hinterlegung der Wortmarken, senden Sie bitte einen schriftlichen Auftrag an Ihren Kundenberater.
Die Prüfkriterien können pro Bankengruppe abweichen. Eine Freigabe der Zahlung kann in jedem Fall erfolgen.
Firmenkunden haben die Möglichkeit, Zahlungsaufträge von der Empfängerüberprüfung auszunehmen (Opt-Out).
SEPA-Sammelüberweisungen können immer ohne Überprüfung durchgeführt werden.
Kunden die das professionelle Freigabeverfahren EBICS nutzen, ermöglichen wir b.a.W. auch Einzelzahlungen ohne Empfängerüberprüfung auszuführen.
Damit soll eine möglichst reibungslose Umstellung ermöglicht werden.
Bei allen anderen Freigabeverfahren (z. Bsp. HBCI / SecureGoPlus-App) ist auch für Firmenkunden die Empfängerüberprüfung bei Einzelzahlungen vorgesehen.
Alle Anleitungen finden Sie hier : Anleitungen - DKM Partner für Kirche + Caritas
Weitere Informationen zur Sicherheit im Zahlungsverkehr: Sicherheit - DKM Partner für Kirche + Caritas