Geschichte, Zahlen & Definition

Werte bewahren - teilen - geben

DKM & Stiftungen

Seit ihrer Gründung in 1961...

... betreut die DKM Stiftungen. Zurzeit werden ungefähr 450 rechtsfähige und unselbstständige Stiftungen im Geschäftsgebiet betreut – und die Tendenz steigt. Wer stiftet hat den Wunsch, Gutes nachhaltig für die Zukunft umsetzen zu können. "Wie kaum eine andere Institution des menschlichen Rechts dient die Stiftung uneigennützig höchsten Idealen, der Gottesverehrung und der Menschenliebe. Sie ist deshalb jeder Förderung wert." So benennt es Hans Liermann, ein Kenner des deutschen Stiftungsrechts, im Jahr 1963. Auch die DKM möchte das Stiftungswesen fördern und stellt Ihnen an dieser Stelle ihre Dienstleistungen für Stiftungen vor.

Christliche Historie

Die Idee des Stiftens...

... ist eng mit der Entwicklung des Christentums verbunden. Sie entspringt der christlichen Liebestätigkeit "Caritas". Die ersten rechtlichen Grundlagen wurden schon im Codex Iustinian von 530 n. Chr. gelegt. Die ältesten Stiftungen in Deutschland sind über 1200 Jahre alt. Um des Seelenheils willen wurden Vermögen der Kirche zum Wohle der Armen, Kranken, Alten, Fremden und Waisen der Kirche zur besonderen Verwaltung zur Verfügung gestellt. Prognosen zeigen, dass das Stiftungswesen als wichtiger Bestandteil der kirchlichen und caritativen Arbeit an Bedeutung noch gewinnen wird, nicht nur durch den finanziellen Beitrag der Stiftungen, sondern auch durch den Geist christlicher Weltverantwortung, der als Motiv hinter vielen Stiftungsabsichten steht.

Aktuelle Zahlen

638 rechtsfähige Stiftungen...

... wurden in Deutschland im Jahr 2013 errichtet. Auch zeigt sich eine deutliche Zunahme bei der Errichtung von Treuhandstiftungen. 2013 existieren insgesamt 20.150 selbstständige Stiftungen mit einem Gesamtvermögen von über 70 Milliarden Euro. Die Anzahl der unselbstständigen Stiftung ist zahlenmäßig nicht erfassbar, da sie keine eigenen Rechtspersonen darstellen. Bei ihnen wird ein gemeinsames Vermögen von ca. 40 Milliarden Euro vermutet. Viele dieser Stiftungen sind kirchlichen Ursprungs, dienen kirchlichen oder caritativen Zwecken und unterstehen der kirchlichen Aufsicht.

Definition kirchliche Stiftung

Die Stiftung ist...

... ein ideales Instrument, um das eigene gemeinnützige Engagement ohne eine zeitliche Limitierung verfolgen zu können und sichert dem Stifter die unendliche Bewahrung seines Lebenswerkes. Eine Stiftung ist ein auf Dauer angelegtes Vermögen zur Verwirklichung der vom Stifter bestimmten Zwecke. Die Stiftung hat im Gegensatz zum Verein oder einer GmbH keine Mitglieder oder Gesellschafter, sondern nur ein oder mehrere Verwaltungsorgane und ist damit in ihrem Fortbestand unabhängig von menschlichen Motivationen. Die Stiftungsaufsicht kontrolliert die Erhaltung des Stiftungsvermögens und die Umsetzung der Stiftungsziele.