Liquiditätshilfe für kirchliche Einrichtungen

Schnell und unbürokratisch: DKM-Liquiditätshilfe

Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime, Einrichtungen der Behindertenhilfe, kirchliche Bildungseinrichtungen, Stiftungen und Verbände können aufgrund der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise kurzfristig vor Liquiditätsengpässen stehen. Wir werden hier alle Möglichkeiten nutzen, um Ihnen unbürokratisch zur Seite zu stehen.

Einrichtungen, die bereits Kunden der DKM sind, stellen wir Finanzmittel über Kontokorrentkredite zu günstigen Konditionen zur Verfügung. Auch Tilgungsaussetzungen können kurzfristig vereinbart werden, falls erforderlich!

Gewerbliche Tochterunternehmen von kirchlichen Einrichtungen können außerdem das Programm der KfW mit einer beschleunigten Abwicklung bei KfW-Kreditanträgen in Anspruch nehmen. Die KfW stellt bei Kreditbeträgen bis zu 10 Mio. Euro ein vereinfachtes Verfahren bereit.

Wir stehen in Kontakt mit den Vertretern der Politik, der Spitzenverbände und der KfW um die laufende Entwicklung zu verfolgen und ggf. unsere Beratung und unsere Angebote entsprechend anzupassen.

Gemeinnützige und soziale Einrichtungen sind bei diesen Kreditprogrammen aktuell nicht anspruchsberechtigt. Sollte sich daran etwas ändern, werden wir das umgehend kommunizieren.

Bitte rufen Sie Ihren Ansprechpartner an:

  • Peter Buller
  • Telefon 0251 51013-212
  • Benedikt Höink
  • Telefon 0251 51013-252
  • Thomas Köble
  • Telefon 0228 932995-28
  • Joachim Reimann
  • Telefon 0251 51013-229
  • Volker Stöppelkamp
  • Telefon 0251 51013-245
  • Holger Stratmann
  • Telefon 0251 51013-227

Oder senden Sie eine E-Mail an: finanzierungsmanagement@dkm.de


Corona Soforthilfe des Bundes

Auf Bundes- und Landesebene gibt es verschiedene Maßnahmen und Angebote für die Wirtschaft. Diese können ebenfalls für soziale Einrichtungen mit bis zu 50 Mitarbeitern beantragt werden. Hier finden Sie eine Übersicht, geordnet nach Bundesländern:


Rettungsschirm für Jugendarbeit- und Jugendsozialarbeit

Die Corona-Pandemie stellt auch die freien Träger der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit vor große Herausforderungen. Vor allem aufgrund von Einnahmeausfällen können sie in eine existenzgefährdende wirtschaftliche Notlage geraten.

Auf Initiative des Kinder- und Jugendministeriums hat der Landtag zusätzliche Landesmittel in Höhe von 72 Millionen Euro gewährt, um eine Absicherung dieser Träger sicherzustellen. Damit sollen diese Angebote auch weiterhin den rund 2,7 Millionen jungen Menschen in Nordrhein-Westfalen zu Verfügung stehen. Zur Zielgruppe gehören dabei insbesondere Schülerinnen und Schüler sowie Kinder und Jugendliche, die im Rahmen von Vereins- und Gruppenfahrten Jugendherbergen oder auch Bildungsstätten besuchen.

„Die freien Träger der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit sind für uns als Kinder- und Jugendland Nordrhein-Westfalen enorm wichtig. Wir stehen ihnen mit einer schnellen und unbürokratischen Hilfe in dieser Zeit zur Seite. Die starken und innovativen Strukturen unserer Trägerlandschaft sind bundesweit einzigartig und wir möchten, dass dies auch in Zukunft so bleibt“, erklärte Kinder- und Jugendminister Joachim Stamp.

Die finanzielle Unterstützung ist insbesondere gedacht für Jugendherbergen, Jugendbildungsstätten, Jugendkunstschulen sowie freie Projektträger und sollen zur Kompensation existenzieller Härten im Zeitraum 01.03. – 31.12.2020 eingesetzt werden. Die Bedarfe werden in einem ersten Schritt bis zum 31.08.2020 ermittelt und bis dahin ausgezahlt. Die Mittel des Rettungsschirms wurden den Bewilligungsbehörden – den Landesjugendämtern Rheinland und Westfalen – gemäß den bereits gemeldeten Bedarfen zur Verfügung gestellt und werden zurzeit prioritär beschieden.