Nepal nach dem Erdbeben

Spenden mit Stichwort "Erdbebenhilfe Nepal" werden erbeten auf:

Caritasverband für die Diözese Münster

Spendenkonto 6000
DKM Darlehnskasse Münster eG
BLZ 40060265
IBAN DE06 40060265 00 00006000

Katastrophenhelfer der Caritas Nepal leisten Erste Hilfen und verteilen Zeltplanen für Erdbebenopfer. Weitere Transporte mit medizinischen Hilfen und Materialien für Notunterkünfte sind auf den Weg gebracht.

Caritas international, das Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes, hat für die schnelle Versorgung der Erdbebenopfer in Nepal den Nothilfefond auf eine Million Euro aufgestockt und ruft die deutsche Bevölkerung dringend zu Spenden auf. Oliver Müller, Leiter von Caritas international: "Die Menschen sind auf unsere Hilfe angewiesen. Verletzte müssen medizinisch versorgt werden. Betroffene, die ihr Zuhause verloren haben, brauchen Schutz gegen Kälte und Regen."

Vor allem der Bedarf an medizinischer Hilfe sowie Notunterkünften, Zelten und Plastikplanen ist groß. Aus Angst vor Nachbeben verbringen die Menschen auch die Nächte auf offenen Plätzen.

So hilft die Caritas 

Inzwischen konnten bereits die ersten Hilfsaktionen eingeleitet werden. Katastrophenhelfer der Caritas haben aus ihrem Bestand bereits in Nepal Zeltplanen verteilt. Caritas international hat den ersten von mehreren Hilfskonvois mit zehn LKW-Ladungen über den Landweg aus Indien mit stabilen Zeltplanen und Seilen für den Bau von Notunterkünften, sowie Decken und Schlafmatten für etwa 10.000 Familien auf den Weg gebracht.

Caritas international hat unseren lokalen Kolleg/innen der Caritas Nepal zwei Experten für Katastrophenhilfe-Koordination zu Verstärkung und Unterstützung zur Seite gestellt. Die beiden werden die Organisation und Logistik für die eintreffenden Hilfsgüter übernehmen und Caritas in den internationalen Koordinationstreffen der Hilfsorganisation vertreten. So arbeitet Caritas zum Beispiel mit dem Internationalen Roten Kreuz zusammen und hat den Auftrag übernommen, in der Region um Gorkha in unmittelbarer Nähe des Epizentrums, die Sofortmaßnahmen zu organisieren. Am frühen Donnerstag morgen (30.4.2015) wird ein Team in die schwer zugängliche Bergregion aufbrechen um dort Erstversorgung zu ermöglichen. Neben der medizinischen Hilfe brauchen die Menschen dringend Notunterkünfte.  

Durch Caritas-Kontakte mit dem indischen Verband katholischer Krankenhäuser sollen Medikamente geliefert werden und medizinisches Personal die Soforthilfen in Nepal unterstützen. Caritas international plant die Lieferung von zehn "WHO-Emergency-Health-Kits". Jedes einzelne dieser Health-Kits besteht aus etwa einer Tonne aller gängigen Notfall-Medikamente, Verbandsmaterial und anderen Medizinprodukten, die für die Versorgung von 10.000 Menschen über drei Monate ausgelegt sind.

Katholische Schulen und Gemeindezentren stehen als Notaufnahmelager zur Verfügung. Nachschub soll auf dem Land- und Luftweg über Indien und Dubai geliefert werden. Caritas-Katastrophenhelfer aus Indien und Australien unterstützen bereits den Hilfseinsatz der Caritas Nepal.

Neben den beiden Katastrophenhilfe-Experten von Caritas international sind inzwischen weitere Kolleg/innen aus Deutschland, Österreich und den USA zur Unterstützung der Nothilfe eingetroffen.

Caritas international, das Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes, ist in Nepal seit 25 Jahren in der Katastrophenhilfe tätig und unterstützt Projekte der Katastrophenvorsorge.

Für ihre Hilfsprogramme ruft Caritas international zu Spenden auf.