Seit 2004 wurden über eine Viertel Million Euro an Zuwendungen für gemeinnützige Projekte aus nahezu allen Bereichen der Katholischen Kirche ausgeschüttet.
Die Stiftung hat auch in 2009 viele Projekte der Katholischen Kirche mit insgesamt über 95 TEUR unterstützt. Es freut uns, Ihnen hier eine kleine Auswahl der Projekte vorzustellen.
Im März 2009 fand in Münster der erste Stiftungstag Münster Westfalen statt. Die Stiftung DKM Darlehnskasse Münster initiierte die Teilnahme von drei weiteren kirchlichen Stiftungen an einem „Markt der Stiftungen“. Dort stellten sich die Caritas-Gemeinschaftsstiftung Münster, die Stiftung der Missionsschwestern vom Heiligsten Herzen Jesu, die Jugendstiftung Weitblick und die Stiftung DKM Darlehnskasse Münster vor und berichteten vielen interessierten Besuchern in diversen persönlichen Gesprächen von der Arbeit und der Zielsetzung der jeweiligen Stiftung. Für die genannten Stiftungen fiel das Fazit zur Veranstaltung einhellig sehr positiv aus.
Gut 11.000 Messdiener machten sich am 29. August 2009 auf den Weg nach Kevelaer, um dort an der ersten Nordwestdeutschen Ministrantenwallfahrt teilzunehmen. Unter dem Motto „Ich glaub an Dich“ trafen sich die Jugendlichen aus den Bistümern Münster, Osnabrück, Hamburg, Hildesheim, Aachen, Köln, Paderborn und dem niederländischen Roermond, um gemeinsam ihren Glauben zu bekunden, gemeinsam zu singen, aber auch um gemeinsam Spaß zu haben. Seit dem Weltjugendtag 2005 in Köln ist es die größte katholische Jugendveranstaltung in Deutschland und diese soll, wenn es nach den Teilnehmern geht, auf jeden Fall wiederholt werden. Die Stiftung DKM Darlehnskasse Münster hat mit einer Spende die Erstellung des Liederheftes zur Veranstaltung unterstützt.
Seit vielen Jahren leisten die Schwestern von der Göttlichen Vorsehung in Paraguay Hilfe zur Selbsthilfe. In mehreren Kommunitäten helfen die Schwestern, die Lebensgrundlage der Indianer dauerhaft zu sichern und zu verbessern. Viele der Familien leben bisher vorrangig von den geringen Einkünften der Männer, die oftmals als Tagelöhner bei Großgrundbesitzern arbeiten. Die Familien leben darüber hinaus oft noch von der Jagd und vom Fischfang. Daher geht es insbesondere um die Sicherung der wichtigsten Dinge wie Wasser, Nahrung und Kleidung. Dafür werden zusammen mit den Frauen Obst- und Gemüsegärten angelegt. Um diese Gärten zu bewässern und natürlich um die Wasserversorgung insgesamt zu gewährleisten, werden neue Brunnen gebaut. Auf neu angeschafften Kochplatten und in selbst gebauten Backöfen wird die Nahrung jetzt besser zubereitet.
Wer kann die Sorgen und Nöte von Bauernfamilien am besten verstehen? In der Regel Bauern selbst. Basierend darauf hat die ländliche Familienberatung ein Angebot geschaffen, um Bauern in Krisensituationen eine Unterstützung und Hilfestellung zu geben. Dabei geht es oftmals um Probleme wie Arbeitsüberlastung oder eine angespannte finanzielle Situation, aber auch immer häufiger um die klassischen Generationenkonflikte mit unterschiedlichen Auffassungen und Erwartungen. Da die ehrenamtlichen Berater der ländlichen Familienberatung alle aus dem landwirtschaftlichen Umfeld kommen, können sie die geschilderten Probleme gut nachvollziehen. Um eine Hilfestellung zu leisten, werden die Berater entsprechend geschult und ausgebildet. Die Stiftung DKM Darlehnskasse Münster hat die Ausbildung der ehrenamtlichen Berater mit einer Spende unterstützt.
Vor gut 45 Jahren wurde auf einem Farmgelände in Gobabis-Dornfeld – Namibia – die Missionsschule der Missionsschwestern von der Unbefleckten Empfängnis der Mutter Gottes gebaut. Von Anfang an wurden in die Missionsschule ausschließlich Kinder der armen, schwarzen Bevölkerung aufgenommen. Da es bis zur Unabhängigkeit 1990 keine Schulpflicht für afrikanische Kinder gab, haben Missionare die Eltern der Kinder von der Notwendigkeit einer Schulbildung überzeugen müssen. Im Laufe der Jahre nahm die Anzahl der Schülerinnen und Schüler stetig zu. Heute werden gut 1.100 Schülerinnen und Schüler in der Missionsschule unterrichtet. Da die Kinder oft über Entfernungen von bis zu 200 km zur Schule anreisen müssen, wurde dringend die Anschaffung eines neuen Schulbusses notwendig. Durch eine Spende der Stiftung DKM Darlehnskasse Münster konnte die Anschaffung realisiert werden.